NEU - BESUCHERREGELUNG AB 01.07.2022



Besuchsregeln – Allgemeine Informationen

 

Schutzmaßnahmen für Besuche im Haus Nenzing ab dem 01.07.2022

Unsere Besuchszeiten sind täglich

von 09.00 bis 11.00 Uhr

     und von 14.00 bis 18.00 Uhr

Im Bereich Pflegeoase können Sie nur nach telefonischer Anmeldung zu den Nachmittagsterminen Besuche abhalten, sofern keine anderen Vereinbarungen mit den Pflegeverantwortlichen getroffen wurden.

Sie werden dringend ersucht, Besuche nur wahrzunehmen, wenn Sie sich gesund fühlen und kein Covid-Fall bzw. Verdachtsfall in Ihrem Umfeld bekannt ist. Besuche sind mit einem „3G-Nachweis“ - „geimpft, genesen oder getestet“ – möglich.

 

Getestet: Gültiger PCR-Test (Abstrich nicht älter als 72 Stunden) oder ein Antigen- Schnelltest-Ergebnis einer befugten Stelle oder ein Selbsttest zur Eigenanwendung, der in einem öffentlichen Datenverarbeitungssystem erfasst ist (nicht älter als 24h). Dieser Nachweis ist für die Dauer des Aufenthaltes bereit zu halten und wird stichprobernartig von unseren Mitarbeiter:innen überprüft.

 

In allen Räumen unserer Einrichtung ist eine FFP2-Maske zu tragen.

 

Ausnahmen zur Maskenpflicht und Testpflicht für Kinder:

Ø  Keine Maske/kein Mund-Nasen-Schutz für Kinder bis zum vollendeten 6. Lebensjahr.

Ø  Kinder ab dem 7. Lebensjahr und bis zum vollendetem 14. Lebensjahr müssen einen           Mund-Nasen-Schutz tragen.

Ø    Testpflicht bei Kindern: Ab vollendetem 12. Lebensjahr gilt die 3G-Regel.

 

 

Dokumentation des Besuchs im Wohnraum der Bewohner:innen

Bitte füllen Sie das Besucher:innen-Erfassungsblatt welches beim Haupteingang aufliegt aus und geben Sie dieses beim betreffenden Pflegestützpunkt ab.

Wir schätzen Ihre Eigenverantwortung.

 

 

Herbert Feurstein                                                                                                         30.06.2022



Download
2022-06-23_Besuchsregeln ab 01.07.2022_v
Microsoft Word Dokument 36.8 KB




Das „Haus Nenzing“ – die Senioren-Betreuungs g.GmbH – darf sich künftig E-Qualin-Qualitätshaus nennen.
Haus Nenzing

 

Dieses Qualitätsmanagementsystem für Alten- und Pflegeheime wurde mit 27 Partnern in sieben EU-Länder als einheitliches System zur Selbstbewertung von Alten- und Pflegeheimen entwickelt und bietet in Österreich ein einheitliches Modell zur objektiven Bewertung von Senioren-Betreuungseinrichtungen. Der Auszeichnung des „Haus Nenzing“ ging ein einjähriger Prozess voran. „Mit diesem Zertifikat werden nur Häuser ausgezeichnet, die – über die Erfüllung der gesetzlichen Voraussetzungen hinaus – Anstrengungen zur Verbesserung der Lebensqualität in Alten- und Pflegeheimen gesetzt haben. Das Haus Nenzing unterzog sich einer genauen Bewertung hinsichtlich Strukturen, Prozesse und erbrachter Leistungen“, erklärt Leiter Dieter Visintainer. In insgesamt 42 Teamsitzungen mit 776 Arbeitsstunden wurden insgesamt 225 Verbesserungsvorschläge ausgearbeitet, die wiederum in 53 konkrete Maßnahmen gebündelt wurden. Diese sollen nun bis Ende 2022 umgesetzt werden.

 

Stillstand bedeutet Rückschritt

 

Bei der Prüfung wurde beispielsweide hinterfragt, ob die Biographie und der individuelle Lebensstil der Bewohner im Betreuungs- und Pflegeprozess berücksichtigt wird, oder wie Mitarbeiter gefördert werden, damit sie ihre fachlichen und persönlichen Kompetenzen in ihrer Tätigkeit bestmöglich einbringen können. Als besonders wichtige Parameter wurden dabei Empathie, Autonomie und Selbstbestimmung, Sicherheit sowie die Wahrung der Privatsphäre erachtet. „Wichtig war uns, dass alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an dieser Weiterentwicklung beteiligt waren. Nur so lassen sich die positiven Veränderungen auch umsetzen“, betonte Dieter Visintainer im Rahmen einer kleinen Feier. Lob gab es dabei auch von Bürgermeister Florian Kasseroler: „Stillstand bedeutet Rückschritt, das gilt ganz speziell auch im Gesundheitsbereich. Gut wenn man weiß, dass es in Nenzing gut läuft“, dankte er dem ganzen Team für ihren Einsatz.

 

Bericht und Foto von Elke Kager Meyer, Nenzing


Pflegeoase im Haus Nenzing

Im dritten Stock der Senioren- Betreuung Nenzing befindet sich die Pflegeoase. Hier leben bis zu acht Menschen mit schwerer körperlicher und/oder geistiger Einschränkungen sowie einer starken eingeschränkten Mobilität. Diese sind in zwei Wohnbereiche aufgeteilt und gestalten sich durch einen offenen Lebensraum. Konkret leben hierbei zwei kleine Gruppen mit jeweils 4 Personen gemeinsam in geschützten Räumlichkeiten. Die Pflegeoase ist auch für Bewohner mit Kanülen ausgerichtet. Die „pflegerische Schwerstkrankenoase“ zeichnet sich durch die hohe Anzahl und permanente anwesende Pflegekraft der Mitarbeitenden aus. Die Idee hinter der Pflegeoase ist, dass die pflegebedürftigen Menschen eine ausgewogene Betreuung und Pflege zwischen Ruhe und Stimulation erleben und nicht alleine in einem Zimmer sind. Diese Bewohner können oft nicht sprechen und/oder sind nicht mehr in der Lage Notrufklingeln zu betätigen. Zudem vermittelt die Pflegeoase ein Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit.

 




Fotos von Haus Nenzing - Haus 1

 

Die Seniorenbetreuung Nenzing erweitert ihr Betreuungsangebot für junge Pflegebedürftige- sowie schwerstpflegedürftige Menschen.

Im September 2015 werden die Sanierungsarbeiten von Haus 1 abgeschlossen sein. Im letzten Jahr erfolgte eine Grundsanierung des vorbestehenden Gebäudes, welches nun im neuen Glanz erscheint. Im Haus 1 befinden sich insgesamt 12 Wohnungen für junge Pflegebedürftige sowie 10 Pflegebetten für schwerstpflegebedürftige Menschen.

Die neuen Räumlichkeiten im Erdgeschoss beinhalten eine Kapelle und eine Wäscherei. Auch ein Fitness- und Bewegungsraum sind vorhanden. Dies ermöglicht eine verbesserte externe Betreuung durch das Ergo-, Physio-, und Logotherapeutenteam. Durch deren Angebot an Therapien können die Bewohner im Heimalltag unterstützt werden.

Im ersten und zweiten Stockwerk werden jeweils 6 junge pflegebedürftige Menschen betreut. Diese jungen Menschen sind betroffen von den verschiedensten Krankheitsbilder wie: Schädel-Hirn-Trauma, Morbus Bechterew, symptomatische Epilepsie, multiple intrazerebrale Hämatome, multiple Sklerose usw.

Für junge pflegebedürftige Menschen ist es ganz wichtig ein Umfeld zu bieten, welches ein weitgehendes selbstbestimmtes Leben unter Gleichaltrigen ermöglicht. Das Zusammenleben Gleichgesinnter ermöglicht viele Perspektiven die sich positiv und motivierend untereinander auswirken. Dies ist die Grundlage für dieses Konzept, welches ein hohes Maß an Selbständigkeit, Eigenständigkeit und Mitbestimmung im Alltag fördert.

Um dies gewährleisten zu können, ist es wichtig, speziell auf die einzelnen Wünsche jedes Bewohners einzugehen. Dies beinhaltet eine umfassende Unterstützung in allen AEDL`S (Aktivitäten und existentiellen Erfahrungen des Lebens nach Krohwinkel) sowie eine medizinische Versorgung.

Der wesentliche Unterschied zum Haus 2 (Seniorenheim) liegt in den Bedürfnissen.   Junge pflegebedürftige Menschen pflegen eine ganz andere Kultur bezüglich Hobbies, Essen, Einrichtung, Tag- Nachtrhythmus usw.

Täglich werden verschiedenste Aktivitäten wie zum Beispiel Billard, Tischtennis, Dart, Kegeln, Tischfußball und Themennachmittage angeboten. Auch kleinere und größere Ausflüge werden mit den Bewohnern gemeinsam geplant und durchgeführt. Der positive Effekt ist, dass durch dieses Miteinander von Pflegenden und Bewohnern eine besondere „familiäre“ Atmosphäre geschaffen wird, somit entsteht ein Ort des Wohlfühlens.

Ein besonderer Schwerpunkt stellen die Pflegeoasen im dritten Stockwerk dar. Sie sind ein erstmaliges Pilotprojekt, welche in Österreich umgesetzt, und durch die Unterstützung der Vorarlberger Landesregierung ermöglicht werden. Diese sind in zwei Wohnbereiche aufgeteilt. Diese Wohnbereiche gestalten sich durch einen offenen Lebensraum, in welchem sich jeweils 5 Pflegebetten befinden.

In den Pflegeoasen ist die Betreuung von schwerstpflegebedürftigen Menschen mit Krankheitsbildern wie schwerer Demenz, Schädel-Hirn-Traum, massiven cerebralen Erkrankungen oder Apallischem Syndrom geplant.

 

 

Fotos von Haus Nenzing Haus 2

Unsere Zier- und Aktivierungsgärten

Im Innenraum unseres neuen Heimes entstanden zwei tolle Ziergärten.

Um diese zu gestalten und bestmöglich anzulegen, wurden von unseren Mitarbeitern im Vorfeld kreative Ideen gesammelt.

Mit der Au-Gärtnerei Kopf in Nenzing Heimat hatten wir auch bald den richtigen Partner für unser Projekt gefunden.

Hier besteht die Möglichkeit ganzjährig, unter Berücksichtigung der einzelnen Biografien, mit den Bewohnern sinnvolle Tagesgestaltung zu leben. Die meisten von ihnen entstammen einer Generation, in der Naturverbundenheit noch eine große Rolle spielte.

Die Außenanlage und die beiden im Haus integrierten Zier- und Aktivierungsgärten bieten Raum, um gemütlich auf Bänken zu sitzen oder an verschiedenen Hochbeeten zu gärtnern.

Bei dementiell erkrankten Menschen können Pflanzen und Tiere angenehme Erinnerungen wachrufen, aber auch verloren gegangene Fähigkeiten neu erwecken. Auf diese Art wird eine abwechslungsreiche Tagesgestaltung in die Wege gerufen, und Einsamkeit und Langeweile kann vorgebeugt werden.

Gartentherapeutisches Arbeiten kann den Menschen aktivieren und die Gesundheit fördern bzw. erhalten. Es trägt somit wesentlich zur Lebensqualität und zum Wohlergehen bei.

Nicht nur unsere Bewohner, sondern auch die Mitarbeiter freuen sich über einen schön gestalteten Arbeitsplatz!